Rattenbekämpfung im Kanal

Ein wichtiges Thema zur Gesundheitsgefährdung im Abwasser ist die Rattenbekämpfung im Kanalsystem. Nagetiere wie Ratten und Mäuse gelten als Gesundheits- und Materialschädlinge, deren Bekämpfung meist mittels giftigen Fraßködern (antikoagulanten Rodentiziden) erfolgt.

Laut Biozidverordnung dürfen Fraßköder nicht mehr “einfach so” im Kanal ausgebracht werden, es muss sicher gestellt sein, dass das Ködermittel in keinem Fall mit dem Wasser in Berührung kommen darf. Abhilfe schafft die sogenannte “Rattenkugel” der Firma UNITECHNICS

Die Rattenkugel ist so konzipiert, dass ein Schwimmkörper unterhalb der Halbkugel aus Acryl (welche nachher den Fraßköder beinhaltet) ermöglicht, bei Rückstau im Kanal an der Seilaufhängung aufzutreiben und danach wieder abzusinken. Ein Produktinformationsblatt finden Sie hier: UNITECHNICS Produktinfoblatt Rattenkugel_

Wir haben die Möglichkeit, Ihnen die Rattenkugel zum Vorzugspreis von 399,- EUR* statts 544,- EUR* anzubieten! Sehen Sie dazu auch unseren Angebotsflyer: Angebotsflyer Rattenkugel

*unsere Preise verstehen sich netto, zzgl. MwSt und Versand und Verpackung. Vertrieb ausschließlich an gewerbliche Unternehmen und kommunale Abwasseranlagen. Gültig bis 31.12.2021

DWA Veranstaltung “Betreitschaftsdienst – Organisation auf der Kläranlage”

Heute möchten wir Sie auf ein wichtiges und immer wieder diskutiertes Thema auf der Kläranlage hinweisen: “Bereitschaftsdienst“. Hierzu bietet die DWA eine Fachveranstaltung an mit folgenden Themen:

  • Bereitschaftsdienst – Gestern, Heute, Morgen
  • Dramadreieck Bereitschaftsdienstorganisation – Rechtskonformität, Personalverträglichkeit, Betriebssicherheit
  • Crash-Kurs Bereitschaftsdienst – Was muss?! Was sollte?! Was kann?!
  • Regelarbeit und Rufbereitschaftsdienst gemäß ArbZG, ArbSchG und TVöD-E – Anforderungen & Ausgestaltung
  • Lösungen Weiterentwicklung Bereitschaftsdienst
  • Erfahrungsaustausch, Fragen und Diskussionen
  • Zusammenfassung, Feedback und Abschluss

Die Fachveranstaltung findet am 6. September 2021 in Hannover statt. Weitere Informationen und Unterlagen zur Anmeldung finden Sie in diesem Flyer DWA Seminar Bereitschaftsdienst

Bei weiteren Fragen stehen Ihnen die Kollegen der DWA gerne zur Verfügung.

neu: HACH mobile Messgeräte der HQd-Reihe!

 

Ab sofort erhältlich: die neuen Handmessgeräte der Fa. HACH

Kinderleichte, intuitive Bedienung in verschiedenen Ausführungen erhältlich.  Für das jeweilige Bedürfnis des Anwenders angepasst, gibt es die Möglichkeit zwischen der 1-Kanal, 2-Kanal oder 3-Kanal – High-end Ausführung (mit Farbdisplay) zu wählen.

Die genauen Ausführungen entnehmen Sie bitte dem Flyer “das neue HQd” von HACH.

Wir konnten uns bereits ausgiebig von der Anwenderfreundlichkeit der neuen Geräte überzeugen und haben dafür eine schöne Aktion ins Leben gerufen, die Ihnen die “High-End” Ausführung pH/O2/LF zu einem attraktiven Preis anbietet.

Das HQ4300 im Set mit pH-Eletrode, IntelliCal-Sauerstoffelektrode und Leitfähigkeitselektrode, alle in der Standardausführung mit 1m Kabel, komplett im Standardkoffer mit umfangreichem Zubehör.
Unter anderem wird das Gerät mit Pufferlösungen in platzsparenden Singlet-Beuteln geliefert oder farbigen Clips zur Markierung der Elektroden.

Weitere Informationen zu unserer Aktion finden Sie hier in unserem Aktionsflyer SHL HQ4300

Sprechen Sie auch gerne Ihren Außendienst darauf an, dieser kann Ihnen auch gerne das Gerät live bei einem Besuch vorführen.

 

Die Fragen aller Fragen…

“Geht eine Person unter, wenn diese ins Belebungsbecken fällt?”

Schauen Sie sich die verblüffende Antwort auf diese Frage von den Kollegen der Hunziker Betatech AG auf LinkedIn an!
Quelle und Herausgeber: https://www.linkedin.com/posts/hunziker-betatech-ag_verfahrenstechnik-activity-6815276235967475712-_pJZ

WTW-Aktion “OxiTop-i”

Die neuste Generation der WTW BSB-Messung “OxiTop®-i” gibt es nun zum Aktionspreis bis 30.09.2021!

Vorteil der neuen OxiTop®-i Messköpfe:

  • der BSB-Gehalt wird direkt im Messkopf berechnet und im Display des Messkopfes ausgegeben
  • die Kurve der Messung kann zur perfekten Kontrolle einfach abgelesen werden
  • die Einstellungen können für sicheres und bequemes Arbeiten gespeichert werden

Für weitere Informationen können Sie uns gerne ansprechen! Im nachfolgenden Flyer finden Sie die Aktionspakete: OxiTop-i Aktion bis 30.09.2021

Aktionstag “VEGA on the Road”

Mit diesem Beitrag möchten wir Sie auf die Aktion der Firma VEGA, Schiltach hinweisen, die mit ihrem Truck einen Halt in 63762 Großostheim machen werden.

Eine genaue Örtlichkeit ist noch nicht bekannt, aber dafür der Termin: Donnerstag, der 15. Juli 2021

Informationen zu dieser Aktion entnehmen Sie bitte dem Flyer VEGATRUCK – Techniktraining vor Ort

Sobald wir weitere Informationen zum Veranstaltungsort haben, werden wir diesen hier bekannt geben.

COVID-19 als Berufskrankheit?

Symptomlose Corona-Infektionen kein meldepflichtiger Versicherungsfall

Die Infektion sollte aber im Verbandbuch dokumentiert werden.

 

Aktuell erreichen die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen vermehrt Fragen, ob Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 meldepflichtige Arbeitsunfälle oder Berufskrankheiten sind. Ihr Spitzenverband, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), erklärt hierzu:

Bei einer Erkrankung an COVID-19 kann es sich um einen Arbeits-/Schulunfall oder eine Berufskrankheit (BK) handeln. Sind Beschäftigte erkrankt und gibt es Anhaltspunkte dafür, dass sie sich bei der Arbeit infiziert haben, sollten sie ihren Arbeitgeber oder ihre Arbeitgeberin informieren. Arbeitgebende, Krankenkassen sowie Ärztinnen und Ärzte müssen COVID-19-Fälle der Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse unter folgenden Voraussetzungen melden:

 

  • der oder die Versicherte ist an COVID-19 erkrankt
  • eine Infektion mit SARS-CoV-2 ist nachgewiesen
  • bei der Arbeit oder in der Schule kam es zu einem intensiven Kontakt mit einer infizierten Person oder einem größeren Infektionsausbruch
  • Bei Beschäftigten im Gesundheitswesen, in der Wohlfahrtspflege und in Laboren ist eine Berufskrankheit anzuzeigen. Hierfür stellen die Unfallversicherungsträger und die DGUV ein eigenes Formular zur Verfügung.
  • Bei Beschäftigten in anderen Branchen kann eine Erkrankung an COVID-19 ein Arbeitsunfall sein. Meldepflichtig ist dieser, wenn die Erkrankung zu einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens drei Tagen oder zum Tode geführt hat.

 

Übrigens: Auch Versicherte können einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit formlos anzeigen. Dies sollte dann geschehen, wenn sie Anlass haben anzunehmen, dass die Infektion bei der Arbeit geschehen ist (zum Beispiel bei einem engen Kontakt mit einer infizierten Person) und wenn der Arzt oder die Ärztin nicht nur eine Infektion mit dem Coronavirus, sondern auch die Erkrankung COVID-19 diagnostiziert hat.

Was aber, wenn die Infektion mit dem Coronavirus zunächst symptomlos oder milde verläuft? Wie auch sonst bei leichten Unfällen oder Erkrankungen gilt in diesem Fall die Empfehlung: Alle Tatsachen, die mit der Infektion zusammenhängen, sollten im Verbandbuch des Unternehmens oder der Einrichtung dokumentiert werden. Kommt es nach einiger Zeit doch noch zu einer schweren Erkrankung, helfen diese Daten der Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft bei ihren Ermittlungen. Eine spätere Meldung steht der Anerkennung als Arbeitsunfall oder Berufskrankheit nicht entgegen.

Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung erstreckt sich auch auf Schülerinnen und Schüler, Kinder in Tagesbetreuung und Studierende. Eine Erkrankung an COVID-19 kann für diese Versicherten als Schülerunfall gewertet werden. Meldepflicht für die Einrichtung sowie die behandelnden Ärzte besteht hier, wenn eine ärztliche Behandlung eingeleitet wurde.

Erhalten die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung eine Unfallmeldung oder BK-Verdachtsanzeige klären sie automatisch selbst, ob es sich um einen Versicherungsfall handelt. Weitere Anträge müssen nicht gestellt werden.

Kommt es zu einer hohen Zahl von Infektionen sollte der Präventionsdienst der Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse auch dann eingeschaltet werden, wenn alle Infektionen symptomlos verlaufen. Die Unfallversicherungsträger ermitteln dann, ob die Arbeitsbedingungen bei der Verbreitung des Virus möglicherweise eine Rolle gespielt haben. Sie geben auf dieser Grundlage Hinweise, wie Betriebe und Einrichtungen weitere Infektionen verhüten können.

Hintergrund Verbandbuch

Unternehmen und Einrichtungen müssen Anlässe, bei denen Erste Hilfe geleistet wurde, aufzeichnen. Dazu verpflichtet sie das Regelwerk der gesetzlichen Unfallversicherung. Bei nicht meldepflichtigen Unfällen oder Erkrankungen helfen diese Aufzeichnungen, falls wider Erwarten Spätfolgen auftreten. Die Daten sind in einem so genannten Verbandbuch zu sammeln und fünf Jahre aufzubewahren. Es ist nicht festgelegt, wer die Daten zu verwalten hat. Er oder sie muss sie aber vor dem Zugriff durch unbefugte Dritte schützen.

 

Infoblatt der DGUV als PDF (de) hier zum Herunterladen (nicht barrierefrei)

Quelle: DGUV

Durch Abwassermonitoring frühzeitig Infektionsgeschehen erkennen

Laut DWA zeigt eine Studie auf Kläranlagen im Berchtesgadener Land dass bereits rund 5 Tage vor Bekanntgabe der offiziellen Fallzahlen die Änderung im Infektionsgeschehens im Abwasser  erkennbar sind.

Eine weitere Studie auf der Kläranlage Karlsruhe bestätigt ebenfalls dass das Abwassersignal bereits eine Woche vor dem Anstieg der Fallzahlen den Anstieg zeigt. Hier gab es eine gute Übereinstimmung der gemessenen RNA-Konzentrationen im Abwasser mit den gemeldeten Fallzahlen.

 

Seltene Erden im Abwasser

Aus der Industrie und aus Krankenhäusern gelangen vermehrt Metalle der Seltenen Erden wie Cer und Gadolinium ins Abwasser. Im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) haben Forschende der Eawag-Abteilungen Verfahrenstechnik sowie Wasserressourcen und Trinkwasser die Klärschlämme von 63 ARAs untersucht, teilte das Institut mit.

 

Zuerst habe das Forscherteam abgeschätzt, welche Mengen der Seltenen Erden aus natürlichen Quellen stammen, um zu beurteilen, welchen Anteil der Mensch hinzufügt. Dazu analysierten die Forschenden Bodenproben aus der Schweiz und berücksichtigen dabei sogenannte PAAS-Werte (post-Archaean Australian shales), welche die durchschnittliche Zusammensetzung der Seltenen Erden in der Erdkruste reflektieren.

 

Im Ergebnis entsprechen die im Klärschlamm der meisten ARAs gefundenen Konzentrationen dem natürlichen Hintergrundmuster, berichtete das Institut weiter. In einigen wenigen ARAs jedoch seien die Konzentrationen einzelner Seltener Erden deutlich erhöht. Das Forscherteam schließt daraus, dass Seltene Erden nicht großflächig eingesetzt werden, sondern aus hoch spezialisierten Anwendungen stammen.

 

Die oben erwähnten Seltenen Erden CER und Gadolinium werden z.B. in Rußpartikelfiltern, UV-Schutzbrillen, grüner Radarstrahlung, als Kontrastmittel und vielen Anwendungen mehr verwendet und können bei heutigem Stand der Technik in den Kläranlagen nicht entfernt werden.

 

Quellen: EUWID, Wikipedia